Wein servieren

Wein-Zubehör

Zubehör, das man auf jeden Fall braucht

Um Wein zu trinken braucht man eigentlich nur ein geeignetes Trinkgefäß (Weinglas) und etwas um die Flasche zu öffnen.

Weingläser

Ein Weinglas sollte aus transparentem Glas sein und einen Stiel besitzen. Der Kelch wird im Idealfall nach oben hin enger, sodass sich die Aromen im Glas sammeln können.
Rotweingläser sind meist etwas größer als Weißweingläser.

Flaschenöffner

Sofern die Weinflasche keinen Schraubverschluss hat muss irgendwie der Korken entfernt werden. Dazu gibt es Werkzeuge in vielen Varianten und Ausführungen. Für alle die häufiger Weinflaschen öffnen, empfiehlt sich das klassische "Kellnermesser", da es auch ein kleines Messer enthält, mit dem die Umhüllung des Flaschenhalses aufgeschnitten werden kann.

Welcher Wein zu welchem Anlass?

Hier stelle ich die grundlegenden Empfehlungen zum Servieren von Wein vor:

Wein zum Essen

Die richtige Serviertemperatur

Je nachdem, wie der Wein temperiert ist, ist auch die Geschmackswahrnehmung eine andere. Bei hohen Temperaturen können sich die Aromen besser entfalten, Säure und Alkohol aber unangehm herausstechen. Daher emfehle ich folgende Serviertemperaturen:

Bei allen anderen Weinarten können sie sich an die Richtwerte für Weißwein halten. Natürlich spielt auch die Stilistik des Weins eine Rolle. Leichtere Weine sollten eher am unteren Ende des angegebenen Temperaturbereichs serviert werden, bei schwereren Weinen umgekehrt.
Im Zweifel den Wein lieber etwas kälter servieren, da er sich im Glas von allein erwärmt.

Wein karaffieren/dekantieren/belüften

Oft hört man, das Wein "atmen" muss. Was ist dran an dieser Aussage?

Hier eine Erklärung der Begriffe, die oft verwechselt werden:

Wer keinen Dekanter besitzt, die kann Methode "doppelt Dekantieren" anwenden:
Der Wein wird dabei aus der Weinflasche mit Hilfe eines Trichters in eine andere vorher ausgespülte Flasche umgefüllt. Danach wieder zurück in die Weinflasche. Dadurch hat sich genug Sauerstoff im Wein gelöst – er kann atmen.

Günstige Weine aus Supermärkten und Discountern weisen in der Regel keinen Bodensatz auf und profitieren allenfalls geringfügig von einer Belüftung. Sie können daher auch ohne große Vorbereitungen Trinkvergnügen bereiten.